"Das kleine m" am Klavier (1983)
- 1972: Ich werde geboren und brülle gleich mal los – noch ganz ohne Mikro!
- 1979: Im zarten Alter von 7 Jahren schicken mich meine Eltern zum Klavierunterricht. Bach, Haydn, Mozart und Beethoven begleiten mich von nun an täglich.
- 1988: 8 Jahre klassischer Klavierunterricht und eine Menge Schulvorspiele sind genug. Musikschulabschluss in der Tasche – und Schnauze voll. Kein Bock mehr auf Üben. Und immer nur Klassik? Die Jazznoten hat mir meine Klavierlehrerin (R.I.P.) ja „um die Ohren gehauen ...“. Natürlich nur virtuell! ;o).
- 1989–1990: Auf Bitten meines Musiklehrers helfe ich in einem Volkskunstensemble am Akkordeon aus – und bleibe 2 Jahre. Allerdings spiele ich nur die Klaviertasten – die Knöpfe rühre ich nicht an.
- 1991: Der eigentliche Startschuss fällt – mit Hip Hop. Ich werde der fünfte Rapper der ersten Zittauer Rapformation „East Side Rebels“, schreibe englische Rapsongs und wir spielen live – eine Leidenschaft ist geboren.
- 1992: Die vielköpfige Band hat einige Köpfe verloren (..oops) – der wilde Rap-Haufen ist nun zum Trio geschrumpft. Unter dem Namen e.e.c.h. sammle ich mit Dash und Cracc Produktions- und Bühnenerfahrung. Wir spielen Konzerte und auf Jams und verkaufen eigenproduzierte Tapes und selbstgebrannte CDs.
- 1995: Die erste Vinyl-Veröffentlichung von e.e.c.h. wird der Track „Leben“ auf dem Sampler „Pioniermanöver“ (Halb 7 Records).
- 1996: Ich kaufe mein erstes Keyboard und haue wieder in die Tasten – und beginne, mir selber das Improvisieren beizubringen. Inzwischen habe ich auch die Produktion der Beats für e.e.c.h. fast vollständig unter meiner Fuchtel.
- 1998: Unsere Hip-Hop-Beats kriegen mittels zusätzlicher E-Piano- und Orgelriffs neue Klangfarben und mehr Flexibilität im Bereich Akkorde, es wird jazziger. Und deutlich fetter!
- 1999: Wir ändern unseren Bandnamen in KKW und starten durch: Spielen auf größeren Konzerten u. a. mit KC Da Rookee, Too Strong und Lyroholica, auf der IFA (1999), und veröffentlichen Tracks auf diversen Samplern („Beastside Vol. 2“, „Reimprinzen“, IMC Underground-Tapes, ...).
Ich selbst produziere erste Jazzfunk-Instrumentals zum Improvisieren – der Grundstein für M & HIS POCKET BAND ist gelegt.
- 2000: Das erste Fender Rhodes E-Piano wird gekauft, echter Vintagesound ist jetzt angesagt.
- 2001: Start des Soloprojekts M & HIS POCKET BAND: Mit programmierten Beats und Basslines, Fender Rhodes und Orgel geht es in groove-jazzige Gefilde.
- 2002: Mit Andreas Kümmerle an der Gitarre ist die POCKET BAND zum Duo gewachsen.
- 2004: Wir produzieren unser erstes Studioalbum: M & HIS POCKET BAND feat. Andreas Kümmerle: „No revolution“.
- 2005: Mit der neuen 4-köpfigen M & HIS POCKET BAND (mit Svend Renkenberger an den Drums und Michael Krauss am Bass) verabschiede ich mich vorerst von den programmierten Beats – jetzt gibt's Livemusik pur!
Einige Rapsongs mogeln sich ins ansonsten instrumentale Set und mausern sich im Nu zu Publikumsrennern. Ich bin damals der vielleicht erste deutsche Rapper, der sich selbst an den Tasten begleitet??
- 2006: Meine erste Solo-Rap-CD Märchenstunde erscheint – mit sechs zu „Comedy-Rap“-Stücken verwursteten Grimm-Märchen. Entstanden sind die Songs zwischen 1999 und 2006.
- 2007: Ich beginne damit, mich ernsthaft mit Synthesizern zu beschäftigen und addiere neue Klangfarben in unseren „POCKET BAND“-Sound.
- 2009: Ich gehe mit Ausschnitten meines neuen Comedy-Programmes auf die Bühne. Dieses beinhaltet die Rapsongs der CD „Märchenstunde“, solo am Klavier begleitet. Dazu kommen Gedichte und manch spitze Randbemerkung.
- 2012: Mein "Rap vom Dornröschen" kriegt ein Musikvideo! Es wird mein erster Gehversuch und Konzept-Test auf diesem Gebiet - und ich hab Feuer gefangen!
- 2010: Die POCKET BAND macht Pause und bekommt einen Nachfolger: Mit der jungen Sängerin Vanessa Gentile und POCKET-BAND-Drummer Svend Renkenberger entsteht ein Trio. Wir werden Begleiter einer phantastischen Soul-Stimme und Songschreiberin, ich bin für Harmonien und Bass zuständig.
- 2013: Der Singer-Songwriter-Stil von Vanessa ist Geschichte – wir haben ihr inzwischen auf ihren Wunsch einen modern-groovenden Soulsound maßgeschneidert. Live spiele ich inzwischen ein Nord Electro 3 HP mit selbstgebautem Holz-Outfit. Im Herbst werden wir mit E-Cellist Peter Nickel schließlich ein Quartett.
- 2013: Wir nehmen ein paar Songs live vor Minimalpublikum in Svends stimmungsvoll beleuchteten Probenraum auf. Zwei davon veröffentlichen wir im Netz: „Chance“ und „Dort wo Du wohnst“
- 2016: Im August fährt ohne Vorwarnung nach exakt 10 Jahren ohne Raptexterei mein Reimgenerator hoch! Innerhalb von 3 Monaten ist der erste Rapsong über das Segelfliegen fertig!
- 2018: Nach aufwändigen Dreh- und Schneidearbeiten ist das Video zum Segelflugrap „Die Piste ist frei“ fertig und geht am 17. Juni auf YouTube auf „Heavy Rotation“ ;o). Nach 5 Tagen zählt es bereits über 10.000 Klicks! Darin auch meine ersten Gehversuche im Bereich Trickfilme.
- 2019: Es gibt Nachschlag: Nach fast ebenso aufwändigen Dreh- und Schneidearbeiten ist das Video zum Segelflugrap „Mit der Kraft der Natur“ fertig und geht am 08. Juli auf YouTube online. Nach 6 Tagen zählt es gute 8.000 Klicks – da geht noch was ;o).
- 2021: Zu meiem 30-jährigen Bühnenjubiläum gönne mir einen kompletten Song über mich selbst ("Ich bin"), mit aufwändigem Video mit vielen Gästen. Das Videodrehen ist inzwischen neben den ganzen anderen musikalischen Aktivitäten zur neuen Leidenschaft geworden.
- 2025: Als Papa einer Tochter hab ich immer wieder Kinderlieder improvisiert - und die besten produziere und veröffentliche ich seit 2025 unter dem Label "das kleine P", garniert mit Animationsvideos.
- 2026: Für das dritte Kinderlied "Augen zu", das meine Trilogie von Schlafliedern beendet, hab ich mir ein professionelles Animationsprogramm gekauft und mich reingefuchst. Video Nummer vier nutzt dessen Möglichkeiten dann schon richtig aus - 2,5 Monate dauert die Animation meines ersten fröhlichen Kinderliedes namens Plitsch Platsch.